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Tipps von Experten

Finden Sie hier Tipps von unseren Profis und Menschen mit Erfahrungen im gemeinschaftlichen Wohnen

Geistig fit & aktiv im Alter

Es ist in jedem Alter wichtig, auf seine Gesundheit zu achten. Senioren müssen mit den Jahren jedoch besonders darauf schauen, welche Aktivitäten für sie noch förderlich und auch machbar sind. Dies kann in einer Senioren WG mit den Mitbewohnern geschehen oder es kann ein Seniorenbetreuer  dazugekommen werden. In diesem Fall bedeutet dies: Fordern, aber nicht Überfordern! Doch in der Regel stellen sich Betreuungskräfte je nach Agilität des Seniors sowieso individuell auf ihn ein, um ihn aktiv zu halten

Tipps für die geistige Fitness

Claudia Tesch z.B. arbeitet seit fast 20 Jahren als Seniorenbetreuerin bei einer privaten Altenpflegeagentur und weiß, wie sie selbst bettlägerige Senioren täglich aktiviert und inspiriert. Für die geistige Fitness hat sie verschiedene Spiele parat: So spielt sie beispielsweise Bingo oder das Zeitungsquiz mit ihren Patienten. Für Letzteres liest sie einen interessanten Zeitungsartikel vor und stellt danach spezifische Fragen zum Inhalt. Manuela Buchholz, ebenfalls Altenpflegerin in einem privaten Pflegestift, fügt hinzu: „Ein schönes Denkspiel lässt sich auch mit Zahlen- und Buchstabenfolgen kreieren.“ Dazu denkt der Betreuer sich eine Folge aus, die er vorträgt und vom Senior wiederholen lässt oder in zusammen mit ihm durchgeht.

Eine weitere Möglichkeit, den Geist aktiv zu halten, sieht Frau Buchholz in Brettspielen. Mensch, ärgere dich nicht & Co. zaubern den älteren Menschen immer noch ein Lächeln ins Gesicht und fördern sowohl Denkvermögen als auch die Feinmotorik. „Förderlich für Geist und letztlich auch den Körper ist jede Form von musikalischer Betätigung“, wissen die beiden Pflegerinnen. Frau Buchholz hat mit ihren Patienten schon einfache Volkslieder gesungen. Frau Tesch kennt Musiktherapeuten, die Instrumente spielen oder Musik auflegen und die Senioren so zu leichten Tanzbewegungen anregen.

Simples Training für körperliche Gesundheit

Viele den Körper stärkende Übungen sind sogar im Liegen durchführbar. Frau Tesch lässt ihre Senioren z.B. Wasserflaschen anheben. Frau Buchholz setzt auf das Fahrradfahren im Bett. Außerhalb des Bettes üben die beiden mit ihren Patienten das Treppensteigen oder das rückenschonende Aufstehen und Hinsetzen auf einen Stuhl. Zudem sollte der einfache Spaziergang nicht unterschätzt werden: Auf Tempo und Ausdauer des Seniors eingestellt, verbindet er frische Luft und Bewegung.

Auch das Training der Feinmotorik wird mit steigendem Alter wichtiger: „Viele Senioren haben im hohen Alter das Problem, Dinge nicht mehr richtig greifen zu können. Der Tastsinn geht weitgehend verloren.“ Dem möchten die Altenpflegerinnen mit verschiedenen Bastelübungen entgegenwirken. Ihre Ideen reichen vom einfachen Falten eines Blattes bis hin zum Basteln kleiner Papierhütchen oder sogar Origami-Techniken.

Unternehmungen mit aktiven Senioren

Die Pflegeagentur von Frau Tesch bietet zudem spezielle Ausflüge, die gesund und abwechslungsreich sind, für ihre Patienten an. Dazu zählen Besuche saisonaler Feste, Sternfahrten oder Thermenbesuche in kulturellen Einrichtungen. Frau Buchholz organisiert für sehr bewegliche Senioren Entspannungsübungen und seniorenfreundliches Yoga. Ein paar weitere Unternehmungsideen für die ganze Familie und ihre älteren Angehörigen haben wir im Folgenden zusammengestellt: Minigolf – drinnen oder draußen, E-Bike-Radtouren, gemeinsame Gartenarbeit, Saunabesuch, Seniorentanzkurs, Aquafitness oder Fortbildungen an der Volkshochschule.

 

Zu den Experten:

Claudia Tesch machte eine Lehre zur Schwesternhelferin und arbeitet nun seit fast 20 Jahren in der Hauspflege als Seniorenbetreuerin. Diese Arbeit macht ihr sehr viel Freude und sie würde ihren Beruf niemals aufgeben. Manuela Buchholz hat sich 2005 der Altenpflege zugewandt. Sie absolvierte einen Basiskurs für Altenpflege und arbeitete anschließend als Seniorenbetreuerin in einem privaten Pflegestift.

Dieser Artikel wurde von Katrin Lewandowski von betreut.de verfasst.

Wohnen im Ausland (Türkei) – Expertentipp von Helmut Enser

Zu unserem Experten Helmut:

Seit dem Jahr 2000 bereits lebe ich in der Türkei. Seit über 40 Jahren kenne ich Land und Leute, hatte bereits 1976/77 etwa 1 1/2 Jahre in Istanbul gelebt.

Mein Domizil ist etwa 120 km Luftlinie nördlich von Antalya in traumhafter Landschaft. Wir haben sanften Tourismus am Egirdirsee, dem 4 größten der Türkei. Seit über 40 Jahren verfolgte ich die Wandlung der Türkei. Die Wirtschaft schreitet voran und die Sozialleistungen nehmen zu. Im Gesundheitswesen gibt es keine Unterscheide mehr zu Europa, sogar schon manche Vorteile.

Die Gesetze der Türkei kenne ich besonders gut, weil ich als Steuerberater besonderes Interesse daran habe.

Zur Zeit bin ich dabei für wirklich nette Menschen einen Platz in meinem oder dem Haus des Nachbarn einzurichten, um dort bis zum Lebensende in Ruhe zu wohnen und  das Leben zu genießen. Gerne berichte ich Ihnen über meine Erfahrungen oder bin anderen Türkei Fans mit Tips behilflich.

Vor- und Nachteile

  • Aufenthaltserlaubnis In die Türkei auswandern ist kein Problem, Europäer
    bekommen sehr leicht eine Aufenthaltserlaubnis.
  • Immobilien Kaufen dürfen Ausländer grundsätzlich Immobilien und
    der Besitz ist auch ganz sicher. (Schweizer Recht etwa)
  • Wetter Schönes Wetter kostenlos garantiert fast überall.
  • Region Die Gegend muss allerdings sorgfältig gewählt werden, es
    gibt noch viel schönes zu entdecken, nicht nur die Küste
    um Antalya.
  • Auswandern Als Rentner geht das sehr gut, allen anderen würde ich abraten.
  • Kapital Sollte ihr Kapital bis zum Lebensende reichen, oder Sie zum Beispiel durch die deutsche Rente eine Absicherung haben, ist ein gutes Leben hier möglich. Sollten Sie sich einen Beruf suchen müssen, wird es schwierig. Abhängige Beschäftigungsverhältnisse genügen hier nicht, denn der Lohn ist immer zu niedrig.

Die Aufenthaltserlaubnis

Diese bekommen alle Europäer ganz leicht. Nur zum Urlaub oder erholen dürfen Deutsche bis zu 2 mal 3 Monaten (je 90 Tage und dann wieder 90 Tage zurück, jährlich in der Türkei bleiben und mit dem Reisepass oder Personalausweis einreisen. Dies gilt meist auch für alle Vollmitglieder (alte Länder) der EU. Für eine Aufenthaltserlaubnis muss beim örtlich zuständigen Ausländeramt in der Türkei unter Vorlage des Reisepasses, Rentenbescheid und einer Referenzadresse eine Aufenthaltserlaubnis beantragt werden. Diese wird im Moment immer nur für 1 Jahr gewährt werden.
Damit kann man dann ein- und ausreisen wie man will.

Einreiseformalitäten von Haustieren

Vor einer vorübergehenden Einreise in die Türkei zusammen mit dem Tierhalter sind Hunde, die älter als drei Monate sind, mindestens 15 Tage vor der Einreise gegen Parvovirose, Distember, Hepatitis,

Leptospirose und Tollwut gegen Tollwut zu impfen. Diese Impfungen müssen in das Impfungszeugnis des Tieres eingetragen sein. Die Immunitätsdauer vorher eingetragener Impfungen darf nicht überschritten sein. Für die Tiere muss mindestens 15 Tage vor der Einreise ein tierärztliches Gesundheits- und Impfungszeugnis ausgestellt und dieses bei der Einreise in die Türkei den amtlichen Tierärzten am
Zoll vorgelegt werden. Unter der Voraussetzung einer ordnungsgemäßen Registrierung kann ein Hund in die Türkei eingeführt werden. Uns ist bisher kein einziger Fall bekannt geworden, wo die türkischen Behörden nach Papieren für Tiere fragten, wahrscheinlich glauben sie, was aus Deutschland kommt ist immer perfekt.

Eigenes Auto

Ein eigenes Auto aus der Heimat mitzubringen ist fast unmöglich, oder aber sehr umständlich und mit vielen Kosten und Behördengängen verbunden, wegen der veralteten Zollgesetze. Darum sollte es hier erworben werden. Steuer und Versicherung sind hier sehr günstig. Zur Not können NUR Rentner ein Auto mitbringen, sich beim Zollamt damit anmelden und ein Jahr hier fahren. Die Steuer
und Versicherung müssen aber in Deutschland bezahlt werden. Danach kann dies auf Antrag noch einmal um ein Jahr verlängert werden, danach aber ist Schluss. Das Fahrzeug muss dann wieder ausgeführt oder dem türkischen Staat
geschenkt werden. Daher ist zu empfehlen, ein älteres Auto mitzubringen, denn Reparaturen sind billig hier und dann es dem
Staat zu schenken, um den teuren Rücktransport zu vermeiden. Die Kosten für eine Fahrt über Land sind erheblich. hat man
unterwegs eine Panne wird man unweigerlich angezockt. Also doch besser ein Auto in der Türkei kaufen, das man jederzeit
wieder verkaufen darf.

Barrierefreiheit im Haushalt – Tipp von Nummer50

Barrierefreiheit im Haushalt

Barrieren im Haushalt abbauen, was bedeutet das eigentlich? Ein Stuhl oder eine Kiste, die den Weg versperrt? Dinge, die den Gebrauch von etwas einschränken, können verschiedene Lebensbereiche betreffen und auch anderer Natur sein.

“Barrierefrei sind bauliche und sonstige Einrichtungen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.

Was bedeutet barrierefrei?

Definition und umfassende Lebensbereiche
Barrierefreiheit betrifft alle Lebensbereiche, die in irgendeiner Weise von Menschen geprägt sind. Damit sind Bereiche gemeint, die der Mensch selbst beeinflusst. Zum Beispiel im Bau befindliche Gebäude oder technische Entwicklungen wie Unterhaltung (z.B. Internet und Smartphone), Konstruktion (z.B. Eingänge) oder Haustechnik (z.B. Türsprechanlage). Kurzum, alles, was Menschen im öffentlichen und privaten Bereich umgibt, muss für sie – unabhängig davon, ob sie eine körperliche Behinderung haben oder nicht – gleichermaßen zugänglich und nutzbar sein und möglichst unabhängig gefunden, betreten und genutzt werden können. Der Naturraum (Natur, Wald), auf den Menschen oft keinen kreativen Einfluss nehmen dürfen, ist davon teilweise ausgeschlossen. Erst wenn versucht wird, diesen Raum mit Wegen zugänglich zu machen, spielt das Thema Barrierefreiheit, das für verschiedene Zielgruppen von Interesse sein kann, eine Rolle:

Welche Barrieren gibt es eigentlich im Alltag?

Barrieren können im Alltag verschiedene Formen annehmen, aber sie stellen vor allem für Menschen mit körperlichen, geistigen oder sprachlichen Behinderungen eine grosse Herausforderung dar. Zu den Barrieren im Alltag können Vorurteile gegenüber anderen Kulturen oder Sprachbarrieren gehören. Die Haupthindernisse sind jedoch meist technischer Natur oder betreffen die Nutzung von Gebäuden und die eigene Mobilität innerhalb und ausserhalb von Gebäuden. Ältere Menschen haben oft mit technischen Barrieren zu kämpfen, und dann ist es leicht, wild auf dem Laptop zu tippen oder das Enkelkind zu fragen: “Wie kann ich eigentlich googeln? Zugänglichkeit wird bereits durch spezielle Computerkurse für ältere Studierende geschaffen.

Zusätzlich zu den technischen Barrieren werden ältere Menschen mit eingeschränkter Motorik und Menschen mit einer Behinderung oft durch bauliche Barrieren wie schmale Türen, steile Treppen oder schwer zugängliche Lichtschalter behindert, die ihre Selbständigkeit einschränken.

Mietwohnung: Sind barrierefreie Umbauten überhaupt erlaubt?

Foto eines Mietvertrags mit Schlüsseln darauf.
Wenn der Mieter einen barrierefreien Umbau plant, muss der Vermieter dies in der Regel erlauben.
Personen, die in einer Mietwohnung wohnen und für die der Vermieter für die bauliche Ausrichtung des Haushalts verantwortlich ist, müssen für grössere Umbaumassnahmen zuerst die Zustimmung des Vermieters einholen. Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes muss der Vermieter in der Regel seine Zustimmung zu Umbauten geben, die ein behindertengerechtes und barrierefreies Wohnen ermöglichen – wie zum Beispiel der Einbau eines Treppenlifts, die nachträgliche Verbreiterung von Türöffnungen oder die Anpassung von Sanitäranlagen. Die Kosten der Arbeiten gehen zu Lasten des Mieters, der damit rechnen muss, dass der Vermieter bei Auszug des Mieters die Rückgängigmachung der Renovierungsarbeiten verlangen wird, da der Vermieter – je nach vertraglicher Vereinbarung – das Recht hat, die Wohnung im vermieteten Zustand zurückzufordern. Die Vermieter selbst haben jedoch oft ein Interesse daran, ihre Wohnung barrierefrei zu gestalten und haben in der Regel auch vor den Bauarbeiten ein Mitspracherecht bei der Gestaltung der Wohnung. Der Vermieter kann einen begründeten Einspruch gegen die Renovierung erheben, wenn er Bedenken hat, dass die baulichen Veränderungen den Wert des Hauses beeinträchtigen oder gegen Sicherheitsvorschriften verstossen.

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